Mallorca bietet mehr als Strände und viel Sonnenschein

Von Carmen Volk |25.08.2016

In nur etwa zwei Flugstunden ist man ist man auf der größten der Balearen Insel . Obwohl seit einigen Jahren an einen Imagewandel gearbeitet wird ist für viele Mallorca immer noch die Party (Dauerparty) Insel. Es ist viel mehr ein nahes Reiseziel mit artenreicher teils unberührter Natur und im Landesinneren mit unverfälschtem mediterranen Flair. Ich selbst habe diese andere, ruhige und erholsame Seite von Mallorca kennen gelernt.
Landschaftlich lässt sich Mallorca in drei Gebiete gliedern.

Die Sierra del Norte (Tamutana) erstreckt sich über ca. 90 km vom Cap Formentor bis zur Insel Dragonera an der Südwestspitze.Der Puig Major ist mit 1443 m die höchste Erhebung dieses Gebirgzuges. An das Bergland anschließen folgt südöstlich die zentrale Ebene von Mallorca, die Llanura del Centro(Es Pla), im Nordosten abschließend mit den Buchten von Alcudia und Pollensa und im Südwesten mit der Bucht von Palma. Aus der Ebene heraus ragt der Puig de Randa mit 542 m Höhe. Im Südosten erstreckt sich von Arta bis Santany die Serrania de Levante, ein Gebirgszug mit Höhen bis 333 m, viele Tälern und zahlreichen Tropfsteinhöhlen. An der Küste befinden sich weite Strände und felsige Steilhänge.

Mallorca bietet mehr als Strände und viel Sonnenschein

Unser erster Tagesausflug mit dem Mietwagen ( den Mietwagen zuhause buchen, man schont seine Nerven und Geldbeutel) führte von der Ostküste über Cala Ratjada zum historischen Ort Arta. Römer und Phönizier haben hier ihre Spuren hinterlassen. Dank arabischer Bewässerungskunst war Arta schon immer eine bedeutende landwirtschaftliche Siedlung. Über der Stadt Arta thront deine burgartige Festung mit eine Wallfahrtskirche. Der Pilgerweg führt vorbei an schatten spendenden Zypressen nach 180 Stufen (man kann auch mit den Auto fast bis raus fahren) hat man hat einen traumhaften Blick über die kleine Stadt die sich in einen Art Dornröschenschlaf befindet und in die umliegende Umgebung. Einmal in der Woche ist ein Wochenmarkt(Dienstag) dann erblüht die Stadt Arta zu leben.


Anschließend sind haben wir Coves del Drac auch Drachenhöhle genannt besucht, es ist die größte Tropfsteinhöhle der Insel bei Porto Christo wir besuchten Sie zur Siestazeit(13:30-17:00 da konnte man in Ruhe die Höhle besuchen und staunen (mein Tip entweder um 10:00h oder zur Siesta Zeit die Tropfsteinhölle besuchen) Eintritt: 11,- Euro p.Erwachsenen


Da nach haben wir uns in der Nähe von Cala Ratjada ein paar Tapas gegönnt. Eine gute Möglichkeit, um die Eigenheiten der mallorquinischen Küche kennen zulernen. Tapas sind lecker (kleine Häppchen in Schälchen) Fisch, Fleichbällchen, Oliven, Aioli (Knoblauchcreme)l usw. Achtung: Fritos mallorquin sind Innereien-Nieren, Herz, Leber usw.


Am nächsten Tag sind wir sehr früh aufgebrochen nach Cap Formentor. Vorbei an Alcudia, Pollentia und Pollenca. Cap Formentor ist eine beindruckende Steilküste zirka 13,5 Km von Pollenca entfernt und man schlängelt sich den Berg rauf. Das nördlichste Ende der mallorquinischen Welt haben Wind und Wasser bizarr geformt. Die Treppen, Mauern, Wege und der Leuchtturm am Cap de Formentor wurden 1892 tritt- und stolperfest auf den Felsen gebaut, der Ausblick ist gigantisch.

Bei der Rückfahrt haben wir einen Stop in Pollenca gemacht. Vor uns lagen 365 Stufen soviel Tage wie das Jahr hat um auf den Kalvarienberg zu kommen. Ein irdische Motivationswunder vollbrachte ein kühles Getränk und eine Portion Pa amb Oli ( ein großes Stück dunkles Brot mit viel Olivenöl, frische geriebenen Knoblauch reifen Tomaten, dazu etwas Salz- schlich aber köstlich) und zum Schluß noch ein Cafe on leche, und wie fast von selbst standen wir dann plötzlich vor der kleinen Pilger Kapelle. Mit einen traumhaften Bilderbuchblick ins Tal auf die Stadt und das Meer wurden wir belohnt.


ALcudia besteht aus einer historischen Altstadt und den Hafenstadtteil Port d Alcudia.Die Römer erbauten Pollentia an der Stelle wo sich heute Alcudia befindet. Aus dieser Zeit stammen auch die historischen Stadtmauern und die Kirche. Einige Teile der Stadtmauer und Stadttore wurden restauriert und können heute von den Besuchern kostenlos begangen werden. Sehr attraktiv und sehenswert ist auch die Sant Jaume Kirche. Dann stellt sich aber nach soviel Kultur ein Bärenhunger ein das Zauberwort hieß Paella(spanisches Reisgericht aus der Pfanne, mit Reis und Safran, Meeresfrüchte, oder Huhn, oder Kannichen mit Gemüse, Tomaten Paprikaschoten, grüne Bohnen, Salz, fein geriebenen frischen Knoblauch und ein Rosmarinzweig--- ich kann nur sagen my bien.

Der dritte Tagesausflug ging von Cala Ratjada zum Puig Major(Gebirge) über die „alte“ Hauptstraße Serpentinen Straße(Pass), (die restliche Strecke bis zum Puig Major legten wir zu Fuß zurück , aber der Weg hat sich wirklich gelohnt vor uns lag eine spektakuläre schöne wilde Landschaft (weit ab vom Massentourismus) unter den Puig Major liegen die Trinkwasser – Speicherseen Georg Blau und Cuber.

Weiter ging s nach Fornalutx dieses Städchen wurde als schönstes von ganz Spanien ausgezeichnet. Mit seinen vielen kleinen Gässchen aus unregelmäßigen geformten Steinen gebauten Häusern wirkt der Ort sehr malerisch.Wie weit das Auge auch nur Blicken kann Orangen- und Zitronenbäume in einer Farbenpracht die kein Fotoapparat einfangen kann säumen den Weg der Gärten der Häuser. Fornalutx ist wahrlich eine Augenweide. Die Einwohner vor Ort sind eine Mischung aus Mauren, Franzosen, Spanier, Engländern.

Das weit über die Grenzen bekannte „Orangental“ ( noch heute werden hier weit über 120.000 Orangenbäume kultiviert) sorgte auch für die Bekanntheit der Stadt Soller. Soller liegt in einem Tal an der Nordküste hinter den Bergen und war war nur einen Steinschlag von Fornalutx entfernt. Als wir ankamen suchen wir als erstes die Placa de sa Constitucio auf , in einen kleine Cafe ( tranken wir einen frisch gepreßten Orangensaft) direkt auf der Placa hatten wir einen tollen Blick auf die schönen Fassaden der Kirche Sant Bartolome, des Rathauses und vielen über 100 Jahren alten Bürgernhäusern. Die vorbei fahrenden historische Straßenbahn (Tramvia)war ein tolles Fotomotiv.


Der „Rote Blitz“ eine Holzeisenbahn aus dem Jahr 1912 war unser vierter Tagesausflug. Der Zug verbindet Palma de Mallorca mit Soller. Wir führen mit dem nostalgischen Zug von Son Sardina (Park & Ride) nach Soller es war wie in einer Zeitreise. Vorbei an wunderschönen Landschaften mit Oliven-, Zitronen- und Orangengärten, bei den weiten Obstgärten von Bunyola beginnt der Zug seinen Aufstieg in die Berge, durchquert in Tunneln die Sierra de Alfabia, insgesamt ein Dutzendmal bohrt er sich in tiefen Schlünden durch die Berge rings um Soller und windet sich in Serpentinen an den Hängen entlang. Kommt man aus einem der Tunnels an den Steilhängen der Berge von Soller, dann erblickt man zum ersten Mal das Tal von Soller in seiner ganzen Pracht. Nach einer Stunde ( 27 km) erreichten wir unsere Endstation die Stadt Soller. Die Zugkarte kostet für Hin- und Rückfahrt p.P 17,-Euro.

Gleich unterhalb des Bahnhofes von Soller ist die Tramvia (Baujahr 1922) die verbindet Soller mit Port de Soller in nur einer halben Stunde ist man Hafen. Puerto Sóller liegt an einer kreisrunden Bucht in einem Naturhafen. Im Hafen lohnt sich ein Spaziergang durch das Fischerviertel Santa Catalina. In einem Restaurant am Hafen haben wir unseren Gaumen mit frischen Muscheln und Fisch verwöhnen lassen. Der kleine Ortsteil ist nichts für Ruhesuchende aber der Charme aus alten Zeiten sind allgegenwärtig. Ticket kostet einfach mit der Tramvia 4,- Euro p.P .

An unseren letzen Tag haben wir Cala Ratjada erkundigt, ein ehemaliges Fischerdorf im Nordosten der Insel. Heute ist es eine der bedeutendsten Tourismushochburgen Mallorcas. Im Sommer Massentourismus und im Winter verwandelt sich der Ort in ein kleines beschauliches Dorf, welches sich hervorragend zum überwintern eignet. Unglaublich ist es, das Cala Rajada trotz dem hohen Tourismus noch ursprünglichen Flair behalten hat. Der Ort, der ca. 1 Autostunde von Palma entfernt liegt, ist umringt von einer herrlichen Pinienlandschaft und besitzt 5 Traumstrände. Einmal die 2 km weit entfernte Bucht Font de sa Cala, dann denn Strand Son Moll im Ortskern gelegen und die beiden sich Hunderte Meter weit ziehenden Buchten Cala Agulla (Guya) und Cala Mesquida. Cala Ratjada hat einfach für jeden etwas zu bieten, herrliche Angebote für Familien und ein ausgeprägtes Nachtleben für das jüngere Publikum. In der Ortsmitte findet man gute Einkaufsmöglichkeiten, schöne Restaurants, Cafes und alles was man im Urlaub braucht.

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