Costa del Sol - Sonne, Tapas und Flamenco – Andalusien

Von Carmen Volk |25.08.2016

Knappe 3 Stunden Flugzeit, und man ist von München aus im sonnigen Süden von Andalusien in Málaga (Provinz und gleichnamige Hauptstadt) gelandet.
Reisezeit: April - Orangenblüte; stabiles Badewetter von Ende Mai bis Mitte Oktober 

Spaniens feuriger Süden bietet viel mehr als seine Häppchenkunst (Tapas), pure Leidenschaft (Flamenco) und Sonne. Unser Ausgangshotel  war das Hotel Riu Monica in Nerja. Es liegt direkt am Meer, eine knappe Autostunde vom Flughafen Málaga entfernt. Mit unserem gebuchten Mietwagen haben wir uns einige Orte angesehen.

Hier ein kleiner Auszug von unseren besuchten Highlights:

Nerja ist ein hübscher Ort und er liegt am Fuße der Sierra Almijara auf einem Hochplateau. Die Stadt Nerja hat mich mir ihrer andalusischen Tradition, Stil und mit ihrer Atmosphäre beeindruckt. Nerja hat
einen schönen kleinen Altstadtkern. Ein beliebter Treffpunkt ist der "Balcón de Europa" - eine Panoramapromenade, von wo aus man einen traumhaften Blick auf das Meer und ins Hinterland hat.
Abends ist viel los in den kleinen Altstadtgässchen; es gibt viele Tapas-Bars, Restaurants
und Geschäfte. Ein sehr lohnenswerter Ausflug ist die Tropfsteinhöhle (4823m lange Höhle - es gibt drei Bereiche aber nur der vordere Teil, etwa ein Viertel ist allgemein zugänglich)  und ist ca. 4 km von Nerja entfernt (Der Eintritt kostet € 9,50 - es gibt dorthin auch eine tägliche Busverbindung, Parkplatzgebühr kostet € 1,-). 

Málaga, die sonnige Hafenstadt, ist ein idealer Ausgangpunkt für Badereisen, Rundreisen, Ausgangspunkt für Kreuzfahrten und eine Top-Adresse für einen Kurztrip. Man kann sehr gut Sonne und Strand mit Kultur, Shopping und Gastronomie verbinden. Wussten Sie, dass Pablo Picasso aus Málaga stammt? Auf Picasso stößt man auf Schritt und Tritt. Ebenfalls aus Málaga stammt der Schauspieler Antonio Banderas, der jedes Jahr zu Ostern seine Heimatstadt besucht. Ein weiteres Highlight in Málaga ist seit 2003 das Museo Picasso, das in einem Renaissance Herrenhaus untergebracht ist. Über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus allen Schaffensphasen des Jahrhundertgenies werden dort ausgestellt.

Alcazaba: Von dieser Festung aus (ca. 100 Meter über dem Meer gelegen) hat man einen sehr
guten Blick über die Hafenstadt.  Ein sehr steiler Wanderweg führt von der alten Maurenfestung zum Castillo de Gibralfaro hinauf (Wir sind ganz bequem mit dem Bus (Buslinie 9) auf das Castillo de Gibralfaro gefahren und zur Maurenfestung wieder entspannt runter spaziert).

Calle Larios: In der marmorgepflasterten Shoppingmeile nahe der Kathedrale aus der Renaissancezeit kann man toll flanieren. In der nördlichen Verlängerung sind viele trendige Bars und Restaurant angesiedelt. Aus der islamischen Epoche stammt das Eingangstor des Mercado de las Atarazanas im Westen der Altstadt.

Atarazanas-Markt: Hier gibt es eine Vielfalt an Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten. Einen guten
Einblick bzw. Übersicht über Málaga bekommt man auch, wenn man eine Stadtrundfahrt "Hop-On Hop-Off" Sightseeing per Bus macht.  

Bei Weitem ist die Alhambra nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt Granada, denn nirgends sonst in Spanien sind aus der islamischen Epoche (maurischen Erbe) so viele Bauten erhalten geblieben.

Highlights in Granada:

Alhambra, die "Rote Burg" war einst der Herrschersitz der maurischen Nasriden-Dynastie. Der Palast wirkt mit seinen atemberaubenden Sälen, Patios und wunderschönen Gärten wie aus 1001 Nacht. Im Hintergrund türmen sich die schneebedeckten Hügel der Sierra Nevada. Es gibt einen großen gebührenpflichtigen Parkplatz bei der Alhambra (Generalife). Es lohnt sich auch einen Spaziergang entlang der Mauer der  Alhambra zur Altstadt runter zu machen. Man kann auch auf einem anderen, sehr steilen Weg durch eine grüne Parkanlage hinauf gehen. Überall trifft man auf Künstler. Für weniger
ausdauernde Spaziergänger gibt es auch eine Busverbindung (Linie 30 und 32).

Das alte maurische Stadtviertel Albaicín gleicht mit seinem labyrinthischen Gassengewirr auch heute noch einer arabischen Medina. Im oberen Albaicin liegt die "Carmen" mit schönen Villen und privaten Gärten hinter hohen Mauern. Etliche Miradores (Aussichtpunkte) laden zum Verweilen ein. Vom Mirador de San Nicolás hat man einen gigantischen Blick auf die Alhambra.

Capilla Real und Catedral liegen im geschäftigen Gran Via de Colon. Die Kathedrale und die angrenzende Capilla Real (Königskapelle) sind zum Ende der Maurenherrschaft entstanden. Die Capilla Real ist Granadas schönster gotischer Sakralbau (im Hauptraum befindet sich der Marmorsarkophag mit den Gebeinen von König Fernando und Königin Isabel). In der Vorhalle zeigt ein Gemälde, wie der
letzte Maurenfürst Boabdil dem katholischen König und der Königin den Stadtschlüssel überreicht.

Das südlichste Schneeparadies Europas ist die "Sierra Nevada". Es ist das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, es liegt im Süden in den Provinzen Granada und Almeria und ist ein 100 km langer Teil der Betischen Kordillere (Gebirgszug). Als Nationalpark Sierra Nevada ist dieser seit 1999 mit seinen 86.208 Hektar geschützt. Über eine sehr windungsreiche Gebirgstrasse schlängelt sich der Weg auf den Berg hinauf. Auf der Strecke bieten sich herrliche Ausblicke auf die Gipfelkönige Mulhacén (3482m), Pico del Veleta (3397m) und Alcazaba (3392m). Ganzjährig kann man den Wanderwegen folgen und trifft auf etwa 2000 Metern Höhe am Ende des Weges auf ein uriges Lokal. Wenn man von Granada aus anreist, liegt in ca. 1700m Höhe das Skidorf Pradollano (Skisaison von November bis Ende Mai).  

Wenn ich Ihre Reiselust für Andalusien geweckt haben sollte und Sie dieses wunderschöne Stückchen Spanien selbst erleben möchten, können Sie gerne weitere Insider-Tipps von mir erhalten.

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