Namibias

Von Dana Lockenvitz |21.01.2016

Die unendlichen Weiten Namibias sind einfach fantastisch und landschaftlich ganz anders als Südafrika.

Die Reise meines Lebens!

Es soll  „Die Reise meines Lebens“ werden - so versprach es der Veranstalter. Mit diesem Versprechen machte ich mich auf die Reise nach Namibia. Nach 10 Stunden Flug war ich in Windhoek, zur Reise meines Lebens, angekommen.

Mit einem strahlenden Lächeln begrüßte uns unser Reiseleiter am Flughafen und lud uns gleich zu einer Stadtrundfahrt zu den Zeugnissen der kolonialen Epoche ein. Wir besuchten die Christuskirche, das Wahrzeichen der Stadt, und das Glanzstück Windhoeks, den historischen Bahnhof.

Auf dem Herero Markt, dem tollkühnen Handelsplatz der Einheimischen, konnten wir landestypische Spezialitäten probieren. Bei den Frauen von Penduka, die als Kleinunternehmen mit der Herstellung von Dingen des täglichen Gebrauchs ihr Leben in die eigene Hand genommen haben, erhielten wir Einblicke in die Herstellung von typisch namibischen Produkten wie Tischdecken, Rucksäcken und Schmuck. 

Am nächsten Morgen machten wir uns auf einen kurvenreichen Weg durch die Auasberge nach Rehoboth, die Heimat der Baster, einer kleinen Volksgruppe der Nachfahren der Khoikhoi und weißen Siedler. Nach einer Fahrt über staubige Pisten erreichen wir die „A Little Sossus Lodge“, südlich von Seserim in einer Graslandschaft mit herrlichem Blick über die weite Ebene. 

Mein persönliches Highlight erwartete mich am nächsten Morgen. Bereits ganz früh machten wir uns auf den Weg zu den gigantischen Dünen von Sossusvlei. Was ich hier erlebte, ist kaum in Worte zu fassen. Es war einfach fantastisch.  Und da wusste ich es ganz genau - es wird die Reise meines Lebens. Wir spazierten durch die Dünenwelt und erklommen eine der 350 m hohen Sandberge. Was für eine atemberaubende Aussicht, was für ein Gefühl.
Anschließend besuchten wir das Dead Vlei mit seinen 500 Jahre alten abgestorbenen Akazien. Bevor wir die Dünen verließen, erkundeten wir noch zu Fuß den Sesriem Canyon.

In der Namib Dessert Lodge angekommen, beobachteten wir  an einer beleuchteten Wasserstelle Oryxantilopen und Springböcke. Auf einem Gamedrive hatten wir dann die Möglichkeit, einen der märchenhaften afrikanischen Sonnenuntergänge zu fotografieren. Was für eindrucksvolle Lichtverhältnisse - einfach gigantisch. 

Am nächsten Tag fuhren wir am Namib-Naukluft-Park entlang zum Kuiseb Canyon. Dort schauten wir uns den ehemaligen Unterschlupf zweier deutscher Forscher an, die sich dort während des 2. Weltkrieges versteckt hielten. 

Weiter ging es durch eine Mondlandschaft bis nach Swakopmund, einer kleinen hübschen Küstenstadt am Atlantik.

Am Morgen fuhren wir über Outjo in den Etosha Nationalpark mit seiner spannenden Tierwelt. Diese erlebten wir bei einer Safari  am Abend.

Nach den ersten Eindrücken vom Vortag, verbrachten wir nun einen abwechslungsreichen Tag im Etosha Nationalpark, der mit seiner offenen Vegetation ideale Bedingungen für die Tierbeobachtungen bietet. Die meiste Zeit hielten wir uns an Wasserlöchern auf und beobachteten unter anderem Elefanten, Giraffen und Zebras. Es boten sich hervorragende Tiermotive. Im Laufe des Tages fuhren wir ein Stück direkt an der riesigen Etosha Salzpfanne entlang, wo wir das faszinierende Schauspiel der Luftspiegelung genossen.

Am darauffolgenden Tag erlebten wir einen spannenden Aufenthalt im „Historie Living Village der Ju/Hoanisi-San“. Die San Siedlung ist in der Nähe des heutigen Dorfes wie zu Zeiten des freien Nomadentums aufgebaut. Wir bekamen einen authentischen Einblick in das Leben der San, die von den weißen Einwanderern als „Bushmänner“ bezeichnet wurden. Mit Tänzen und Spielen zogen uns die San ins Geschehen mit ein. Es wurden Ketten angefertigt, Seile gedreht und Feuer entfacht. Eine tolle Erfahrung, wie die San damals lebten.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann über Okahandja bis ins zentrale namibische Hochland. Bereits am Nachmittag erreichten wir die „Onjala Lodge“, die wir in vollen Zügen genießen konnten, bevor es am Abend wieder auf einem Gamedrive ging, um Ausschau nach wilden Tieren zu halten. Noch einmal hatten wir die Gelegenheit, einen fantastischen Sonnenuntergang zu erleben .

Da es der letzte Abend für uns alle war, genossen wir diesen leicht wehmütig.   So saßen wir nun mit einem GinTonic in der Hand mitten im Park auf Campingstühlen und sogen die Bilder des atemberaubenden Sonnenuntergangs auf, um sie in unseren Erinnerungen zu verankern.  
Für mich stand fest: “Ja, es war tatsächlich die Reise meines Lebens“. Man hatte mir nicht zuviel versprochen. 

Auf dem Weg zum Flughafen erlebten wir noch einmal die reizvolle Landschaft und Weiten Namibias, bevor wir mit einem weinenden Auge in den Flieger Richtung Deutschland stiegen.

 


Fazit

Namibia ist wirklich eine Reise wert. Durch die Vielfältigkeit der Landschaft und die fantastische Tierwelt ist für Jedermann etwas dabei. Ob allein, mit dem Mietwagen oder in einer Gruppe. Hier kommt Jeder auf seine Kosten. Ja - es war die Reise meines Lebens!


Herzlichst Ihre Dana Lockenvitz

Reiseziele
Themen
Persönliche Beratung
Persönliche Beratung
  • Wunschreise anfragen
  • Nachricht schreiben
  • Rückruf
 
Mehr Reisen entdecken

Jede Menge Insidertipps - Holen Sie sich Reise-Ideen für Ihre nächste Wunschreise

Reise-Experten vor Ort

Unsere DERPART Reise-Experten in über 450 DERPART Reisebüros deutschlandweit
verhelfen Ihnen gerne persönlich zu Ihrer Wunschreise.

DERPART Newsletter

Alle Reise-Highlights - immer aktuell und ganz bequem per E-Mail.

E-Mail
  • Reisen zu Top Preisen
  • Exklusive Urlaubsangebote
  • Tipps von Reise-Experten