Oman - vom blauen Meer bis tief in die Wüste

Von Jennifer Weinelt |01.04.2015

Der Oman - Tradition, Kultur, traumhafte Strände und absolute Stille in der Wüste

Muscat und Umgebung

Im Dezember 2012 durfte ich den wunderschönen Oman erkunden.

Nach lediglich 8 Stunden Flugzeit mit Emirates und kurzen Zwischenstopp in Dubai hieß uns Muscat, die Hauptstadt des Sultanats Oman, mit angenehmen 25 Grad und viel Sonne willkommen.          
Etwa 30 Minuten fuhren wir raus aus Muscat und durch sehr karge und gebirgige Landschaft bis wir unter uns die traumhafte Bucht und das dort befindliche Resort Shangri-La’s Barr Al Jissah Resort & Spa erblickten.    
Wir wurden – wie im Verlauf der gesamten Reise überall – überaus herzlich empfangen.    
Der Duft von Weihrauch und frischen Blumen durchströmte die pompöse Eingangshalle mit goldener Kuppel.          

Vorbei am wunderschön angestrahlten Sultanspalast, fuhren wir am Abend zurück in die Stadt und zum am Hafen und bummelten durch den herrlich wuseligen, kunterbunten Souk von Muscat; exotische Gewürze, Weihrauch, bunte Stoffe…. und unzählige Omanis in ihren traditionellen weißen langen Gewändern (Dishdasha)- ich füllte mich wie mitten in einem Märchen von 1001 Nacht!        

Am nächsten Tag besuchten wir u.a. die große Sultan Qabus-Moschee, deren Zentrum die große Gebetshalle der Männer bildet, in der bis zu 6.500 Gläubige Platz zum Gebet finden. Ein riesiger Lüster hängt unter der reichverzierten Holzdecke, den Boden bedeckt ein aufwändig gewebter Teppich mit knapp 4293 m².    
Auch das Gelände rund um die Gebetshalle ist absolut sehenswert, verschiedene Nebenhallen, Bogengänge und Freiplätze bieten Platz für insgesamt 20.000 Gläubige.        
Unglaublich imposant fanden wir auch das neue Opernhaus, in welchem hochkarätig besetzte Opern, Konzerte und kulturelle Veranstaltung stattfinden.    
Abends erinnert es aufgrund seiner außergewöhnlichen Beleuchtung schon fast an einen Palast!    
Eine Kombination aus traditioneller arabischer Lebensweise und modernen Einflüssen ist in der gesamten Stadt zu finden – wahnsinnig reizvoll!  

Das Inland - Wüste, Wadis und Gebirge

Aufgeteilt in mehrere Geländewagen samt Chauffeur machte sich unsere Gruppe am folgenden Tag nun auf in Richtung Landesinnere.    
Durch die karge Gebirgslandschaft auf perfekt ausgebauten Straßen gelangen wir in südlicher Richtung nach Nizwa. Reizvoll ist hier der alte Souk, Töpferkunst, Obst, Gemüse, Fisch und natürlich wieder Gewürze soweit das Auge reicht.    
Die 360° Aussicht vom Dach des großen Rundfort ist grandios, es schaut aus wie ein große Oase, Palmen umschließen die Stadt.        

Weiter ging es in südöstlicher Richtung und kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir den Eingang zur Wüstenlandschaft der Wahibi Sands. Noch schnell ein bisschen Luft aus dem Reifen der Geländewagen gelassen und ab ging es über die Sandpiste mitten hinein.        
Wie unsere Fahrer den Weg im Halbdunkel zu unserem Wüstencamp fanden ist mir bis heute schleierhaft – unterbrochen wurde unsere Fahrt von 2 Kamelen die uns den Weg versperrten, sowie einem liegengebliebenem Jeep dem wir halfen, mit den festgefahrenen Reifen wieder aus dem Sand zu kommen.        

Mein absolutes Highlight der Reise stand nun bevor – die Übernachtung in urigen Beduinenzelten im 1001 Nights Camp.    
Die Wüste bei Nacht ist für mich das Eindrucksvollste was ich je erlebt habe! Absolute Stille und ein Himmel voll funkelnder Sterne und hier und da eine Sternschnuppe… irgendwann wusste ich gar nicht mehr was ich mir noch alles wünschen sollte !!       

Ebenfalls unverzichtbar der Sonnenaufgang!  Rauf auf die nächste Düne und warten bis die Sonne am Horizont auftaucht und den Sand wunderschön goldgelb bis intensiv orange und rot färbt.        

Viel zu schnell ging die Zeit vorüber und unserer Fahrer drängten zum Aufbruch. Über die Sandpiste rasten wir zurück zur Hauptstraße, nicht ohne die Fahrtauglichkeit unserer Fahrer und Belastbarkeit der Jeeps an Abhängen und Steilwänden ausgiebig getestet zu haben – wir wurden ganz schön durchgerüttelt.  
Wieder etwas entspannter ging es auf der Schnellstraße in Richtung Küste. Auf dem Weg sollten wir nun zu meinem zweiten Highlight kommen – einem Wadi.        

Über einen schmalen Weg zwischen den Felsen liefen wir etwa 10 Minuten bis sich vor uns eine Oase mitten in den Felsen auftat. Ein riesiger natürlicher Pool, am Ufer schattenspendende Palmen – einfach herrlich für ein Picknick oder eine Abkühlung im glasklaren Wasser.
Erholt machten wir uns auf den Weg zurück nach Muscat und verbrachten dort die letzten Nächte im Grand Hyatt Muscat.


Fazit

Meines Erachtens ist der Oman eines der wenigen noch wirklich traditionellen Länder, in dem der Tourismus zwar seine Fühler ausgestreckt hat, dem aber dadurch der Reiz des Orients nicht verloren gegangen ist! Gerne erzähle ich Ihnen auch persönlich von meinen Erlebnissen und spreche Ihnen meine Empfehlung zu den möglichen Rundreisevarianten und Hotels aus.


Ich freue mich, wenn ich mit dem Bericht meiner Erlebnisse die Lust und Neugier auf dieses tolle Land bei Ihnen geweckt habe!

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