AIDA – Inselhüpfen auf den Kanaren

Von Stefanie Prager |16.04.2015

Mit Kreuzfahrten kann man auf die schönste Art und Weise in kurzer Zeit viel erleben und entdecken!

Meine bisher dritte Kreuzfahrt mit AIDA startet auf Gran Canaria. Die Insel empfing uns mit strahlendem Sonnenschein – ein perfekter Urlaubsbeginn und der AIDA Transfer brachte uns direkt zum Schiff. Auf unserem Balkon wartete auch schon die bequeme Hängematte, welche selbstverständlich direkt am ersten Seetag eingeweiht wurde. Vorher genossen wir aber noch bei einem Welcome Cocktail das Auslaufen aus dem Hafen von Gran Canaria. Gänsehautmomente pur bei der typischen AIDA Auslaufmusik, welche bei jedem Auslaufen auf den Aussendecks Restaurants und Balkonen der Kabinen zu hören ist. Die AIDA Poolparty mit Lasershow verpassten wir natürlich auch nicht und freuten uns auf eine Woche voller Erlebnisse und toller neuer Eindrücke.
Den ersten Tag verbrachten wir auf dem Schiff, da wir den ganzen Tag auf See waren. Auf unserem Lieblingsdeck suchten wir uns eine ruhige Ecke und genossen den Blick auf das endlose Meer. Ein Besuch im Casino darf an einem Seetag genauso wenig fehlen wie ein Abstecher in die Shops, wo dann viele Artikel wie Parfum viel günstiger angeboten werden als an Land. Am Abend begeisterte uns die exklusiv Shop „Utopia“, welche für AIDAstella kreiert wurde. Die Tänzer und Artisten des Show Ensembles bieten während der gesamten Reise faszinierende Vorstellungen, die man natürlich kostenfrei im Theater besuchen kann. Auf der vorangegangenen Kapitäns- und Offiziersvorstellung lernten wir einige Crewmitglieder und natürlich unseren Kapitän Cornelis Rümmler persönlich kennen.
Funchal auf Madeira war unser erster Anlaufpunkt. Die Insel begrüßte uns leider wolkenverhangen, dafür aber mit einem tollen Regenbogen über dem Hafen und den Bergen. Die Hauptstadt ist gut zu Fuß zu erkunden und besonders das alte Viertel ist sehr sehenswert. Auch der Markthalle im Zentrum der Stadt sollte man einen Besuch abstatten. Tropische Früchte und Gewürze, die an allen Ständen der oberen Etage angeboten werden, geben ihr einen ganz eigenen Flair. Mit der Seilbahn gelangt man auf den Monte Baldo und genießt während der Fahrt den tollen Ausblick über die Stadt. Oben angekommen findet man sich wieder in einem tropischen Garten und kann gut verstehen warum Funchal die Goldmedaille im europäischen Wettbewerb der „Blühenden Städte und Dörfer“ erhalten hat. 
Der folgende Seetag stand für uns wieder ganz im Zeichen der Entspannung. Wem das zu langweilig ist, der kann natürlich auch an einem der angebotenen Workshops, einem Brauseminar oder Tanzkursen teilnehmen oder den Spa- und Wellnessbereich nutzen. Auch ein Besuch der Sportkurse bietet sich an.
Für Lanzarote, unsere nächste Station, haben wir uns einen privaten Guide gebucht der uns die Insel ganz individuell zeigte. Den Anfang machten die Höhlen „Jameos del Agua“, welche von außen nicht erahnen lassen wie schön es im inneren aussieht. Im See der sich in den Höhlen befindet leben Albino Krebse und die gesamte Anlage ist geprägt von Cesar Manrique, wessen Handschrift sich auf der ganzen Insel wiederfindet. Einen kurzen Halt machten wir auf einem kleinen Landgut und probierten leckeren Kaktuslikör und typische „Mojos“. Nach dieser kleinen Stärkung fuhren wir zum Kakteengarten und im Anschluss zum berühmten Timanfaya Nationalpark, welcher sich über 51,07 km² erstreckt. Beeindruckende Landschaften und Vulkankrater erwarteten uns und die Hitze die dieses Gebiet ausstrahlt ist immer noch gut zu spüren. Das dort betriebene Restaurant grillt Fleisch und Gemüse über einem Schacht der metertief in den Boden getrieben wurde. Sechs Jahre lang dauerten die Vulkanausbrüche und über 300 Krater zeichnen noch heute das Landschaftsbild der Insel.
Am nächsten Tag lagen wir im Hafen von la Palma. Die schönen verwinkelten Gassen mit bunten Häusern und Türen und farbenfroh bepflanzten Balkonen laden zum Schlendern und Bummeln ein. Auf einem kleinen Markt stöberten wir durch Schmuckstücke welche aus Lava angefertigt wurden. Das Zentrum ist fußläufig vom Schiff zu erreichen und gut ausgeschildert. Wer gerne landschaftlich etwas mehr von der Insel sehen möchte sollte den Nationalpark der Caldera de Taburiente besuchen. Von hier aus hat man eine spektakuläre Aussicht über die Insel und das Meer.
Während des Abendessens erlebten wir eines der Highlights unserer Reise. Mehrere Familien von Delfinen und Walen zogen am Schiff vorbei und waren gut zu sehen. Dank der rechtzeitigen Durchsage des Kapitäns konnten wir die Tiere von der Aussenterrasse des Restaurants beobachten.
Unseren letzten Tag verbrachten wir auf Teneriffa. Mit einem Taxi fuhren wir in den berühmten Loro Parque im Nord-Westen der Insel. Wir verbrachten schöne Stunden in der toll angelegten Anlage und besuchten unter anderem die Delfin- und die Orcashow. Man sollte genügend Zeit für den Park einplanen da er wahnsinnig viel zu bieten hat. Mit einer kleinen kostenfreien Bimmelbahn gelangt man vom Zoo in den Ort Puerto de la Cruz. Hier erwarten einen Geschäfte zum Bummeln und Cafés zum Entspannen. Zurück ging es mit der Bahn zum Zooeingang wo auch schon unser Taxi auf uns wartete und uns zum Schiff brachte.
Den letzten Abend an Bord nutzen wir voll und ganz aus, besuchten die Farewell Poolparty und stießen nochmal gemeinsam mit der Crew auf die schöne Reise an. Zur Erinnerung kauften wir ein paar der Fotos, die in jedem Hafen von einem gemacht werden und genossen das Farewell Dinner im Restaurant.


Fazit

Dies wird ganz sicher nicht meine letzte Reise mit AIDA gewesen sein! Auch die zwei Reisen, die ich davor schon gemacht habe, haben mir sehr gut gefallen und den Wiederholungstäter in mir geweckt. Daher sage ich: Auf AIDA-sehen an Bord! 


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