Zugspitze - Wanderung auf den höchsten Berg Deutschlands

Von Brigitte Peter |20.05.2013

Für das Pfingstwochenende 2013 hatte ich eine Wandertour von Garmisch durch das Reintal zur Zugspitze geplant. Leider spielte das Wetter in diesem Jahr nicht mit und es blieb mir nur ein Tag (der 18.05.) um Deutschlands höchsten Berg trockenen Fußes zu erklimmen.
 
Nach einer Übernachtung in Garmisch Partenkirchen machte ich mich um 6:00 Uhr auf den Weg. Am Olympiastadium vorbei ging es zunächst entlang der Partnach in Richtung Reintal. Die auf dem Weg zu durchwandernde Partnachklamm mit ihrem in den Felsen gehauenen Steg war sehr beeindruckend. Kurz darauf bog der Weg in das Reintal ab und nach ca. 2 Stunden erreichte ich die wunderschön gelegene Bockhütte.

Nach kurzer Rast und Stärkung aus dem Rucksack ging der Weg weiter durch das Reintal in Richtung Reintalangerhütte. Zweimal musste ich hierbei Tunnel durchschreiten die in den Altschnee von Lawinenabgängen gefräst waren. Die Reintalangerhütte auf 1369 m Höhe erreichte ich nach 4 Stunden und ca. 14 km Laufstrecke. Bei einem deftigen Frühstück und herrlich duftendem Kaffee stärkte ich mich für den nun folgenden und anstrengenderen Teil des Aufstiegs.

In steilen Serpentinen und teilweise auf Altschneefeldern ging es durch eine immer kahler werdende aber wunderschöne Landschaft bis zur Knorrhütte auf 2050 m Höhe. Diese erreichte ich nach weiteren 4 km und 2 Stunden Gehzeit. Der Blick von hier oben auf die Berglandschaft war einfach grandios. Auch hier legte ich eine längere Pause ein um für das letzte Teilstück zum Zugspitzplatt Kräfte zu sammeln.
Über relativ festen Altschnee (die Schneeschuhe konnten im Rucksack bleiben) ging es dann weiter steil bergauf. Oft hielt ich an um die Landschaft zu genießen. Nach anstrengenden 3 1/2 km erreichte ich nach 2 Stunden das Sonn Alpin auf dem Zugspitzplatt in 2600 m Höhe. Da eine Gipfelbesteigung aufgrund der Schneelage nicht möglich war, legte ich die letzten 360 Höhenmeter bis zum Gipfel per Seilbahn zurück. Nach 9 Stunden, fast 22 Laufkilometern und 2300 m Höhendifferenz befand ich mich auf Deutschlands höchstem Punkt. Bei herrlichem Wetter konnte ich das Alpenpanorama bewundern und die zurückliegenden Strapazen waren schnell vergessen.
 
Für den Rückweg wählte ich dann die kräfteschonende Variante: Mit der Seilbahn zurück auf das Zugspitzplatt und von dort aus mit der Zugspitzbahn in einer 1 ½ stündigen Fahrt nach Garmisch Partenkirchen. Den herrlichen aber auch anstrengenden Tag lies ich dort in einem Gartenlokal in der warmen Abendsonne ausklingen.

Sollten Sie eine ähnliche Tour planen, empfehle ich einen späteren Zeitpunkt zu wählen. Mitte Mai lag ab der Knorrhütte noch sehr viel Restschnee und die Routenmarkierungen waren nur sporadisch zu erkennen. Empfehlenswert ist für diese Tour zwei Tage einzuplanen und z.B. auf der Knorrhütte (öffnet erst gegen Ende Mai) zu übernachten bevor der letzte Streckenabschnitt angegangen wird. 

Gerne werde ich Ihnen bezüglich der Anreise, der Unterkunft und den Transportmöglichkeiten um und auf der Zugspitze beratend zur Seite stehen.

Ihre Brigitte Freitag

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