Kanada

Von Britta Reinheimer |07.04.2015

Kanada 02.12. – 10.12.2013

Ab Frankfurt ging es direkt mit Air Canada nach Calgary, der ehemaligen Olympiastadt  von `88. Nach ca. 10 Stunden Flugzeit landeten wir mit einer Zeitverschiebung von 8 Stunden. Es war kalt! Gerade bei Ankunft trieb ein kleiner Blizzard sein Unwesen und erschwerte das Andocken des Flugzeugs, aber wo in Deutschland schon bei 1 cm Schnee aufgegeben wird, lacht man in Kanada darüber.

Calgary ist eine sehr schöne Stadt, nahe der Rocky Mountains. Sehenswert sind in jedem Fall der Calgary Tower und der Olympia Park. Im Juli gibt es das all jährliche Highlight der Stadt – die Calgary Stampede, eigentlich eine Landausstellung, werden die 10 Tage immer eine  Mischung aus Rodeo, Konzerten, Shows und vielem mehr.
 
Nach nur einem Tag Aufenthalt ging es dann schon weiter in den ca. 2 Stunden entfernten Banff National Park und das gleichnamige kleine Städtchen. Im Winter ein Schneeparadies für alle Wintersportler, im Sommer, für alle Outdoorfans und Naturgenießer.

Am wunderschönen Lake Louise, gibt es viele Möglichkeiten die Winterlandschaft zu genießen, ob beim Skifahren in den kanadischen Rockies oder beim Klang des Schnees unter den Schuhen beim winterwandern, alles ist möglich!  Wer es romantisch haben will, kann mit einem Pferdeschlitten die Landschaft bewundern oder sich einfach nur in die Gondel setzen und den Ausblick genießen.

Was sich in jedem Fall in der Provinz Alberta lohnt ist Shopping, denn hier wird keine extra Steuer erhoben, nur die übliche Mehrwertsteuer. In allen anderen Provinzen und Territorien wird zusätzlich eine eigene Steuer erhoben die unterschiedlich hoch sein kann. Wichtig ist auch alle Steuern und Trinkgelder sind exklusive, also Augen auf beim Einkaufen. Dennoch sind die  Preise  teilweise um einiges günstiger als bei uns.
 
Weiter geht es. Nach einem 4 stündigen Inlandsflug landeten wir auf der andere Seite des Landes in der Hauptstadt Ottawa. Hier hatten wir nur noch 6 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland und es war auch deutlich wärmer. Denn von -37°C in  Banff hatten wir nun angenehmere +-0°C. Ottawa ist direkt am Ottawa River gelegen und eine sehr schöne Stadt. Historische Gebäude verschmelzen mit modernen Wolkenkratzern. Die Stadt der Museen und Festivals ist in jedem Fall eine Reise wert, das Canadian  Museum of Civilisation ist das meistbesuchte Museum und lohnt sich sehr. Man geht durch die noch junge Geschichte Kanadas und erfährt alles von der ersten Besiedelung bis zur heutigen Zeit.

Wer den kulturellen Teil lieber auslassen oder verkürzen möchte kann shoppen gehen, auf einem der ältesten Märkte Kanadas – dem Byward Market. Neben einer großen Shopping Mall laden viele kleine Stände und Läden zum Verweilen ein, ob typischer Ahornsirup oder Handgemachtes, alles ist da, auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz.

Auch in der Hauptstadt kommen Naturliebhaber nicht zu kurz. Im Gatineau Park kann man herrlich wandern, oder im Winter auch Skifahren, viel Natur zwischen Seen und Flüssen lädt Sie dazu ein. Und wer hinterher Zeit zum Entspannen braucht könnte sich das größte Spa Nordamerikas angucken und dort in den Genuss von Wellness und Erholung kommen, im Nordik-Spa Adventure.
 
Ein weiteres Highlight ist der VIA Rail, die kanadische Eisenbahngesellschaft mit der es von Ottawa nach Montreal ging.  Die Züge in Kanada, sind meiner Meinung nach besser als in Deutschland, mit sehr viel Platz. Es gibt einen großen Stellplatz für die Koffer und die Gepäckablage über den Sitzen. Man sollte nur darauf achten, dass der Koffer nicht zu schwer ist, sonst wird man zur Kasse gebeten.
 
Nach ca. 2 Stunden erreicht man Montreal, die nach Paris größte französisch sprechende Stadt der Welt ist und Kanadas zweitgrößte Stadt. Das erste was unsere Reiseleitung gesagt hat war „Shop ´til you drop“, denn Montreal hat das weltweit größte unterirdische Shoppingcenter. Die gesamte Innenstadt ist untertunnelt und man kann auf einer Strecke von ca. 35 km shoppen bis zum Umfallen. Viele Wohnhäuser, Hotels und Büros, sowie die U-Bahn, sind so mit dem Netz verbunden, dass man nicht mal nach draußen gehen muss. Wer es aber dennoch möchte, findet zum Beispiel auf dem alten Olympia Gelände einiges. Die alte Rennradhalle ist jetzt das Biodome, wo man diverse Klimazonen und deren tierische Bewohner kennenlernt. Sehr schön ist auch der Blick vom  Olympia-Turm über die ganze Stadt.
 
Auf unserer Reise besuchten und schliefen wir in einigen Fairmont und Delta Hotels.

Mein Fazit hierzu ist: lieber ein 3-Sterne Delta Hotel, als ein 4-Sterne Fairmont. Die Delta Hotels sind alle neu renoviert und sehr modern gehalten, den Fairmont Hotels dagegen merkt man Ihr Alter an.

Leider war die Zeit zu kurz um sich intensiver mit dem Land zu beschäftigen, aber die ersten Eindrücke haben auf jeden Fall Interesse geweckt.

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