La Gomera

Von Ilona Preißinger |02.07.2016

Naturparadies für Individalisten

Nebelwald

  La Gomera – Naturparadies für Wanderer und Individualisten    La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren und befindet sich im Atlantischen Ozean, eingebettet zwischen Teneriffa, El Hierro und La Palma. Die Insel liegt ca. 400 Kilometer westlich des afrikanischen Kontinents und ist vulkanischen Ursprungs. Mit einem Vulkanausbruch müssen Reisende heute jedoch nicht mehr rechnen: Die letzte Eruption ereignete sich vor circa zwei Millionen Jahren. La Gomera ist ein Paradies für Individualtouristen und Wanderer und ist bis heute vom Massentourismus verschont geblieben. Besonders reizvoll ist der Gegensatz zwischen üppig grünen Wäldern, karger Landschaft mit Kakteen und Palmen, zahllosen Schluchten, vegetationsreichen Küstenstreifen, Bananenplantagen, grünen, fruchtbaren Tälern und kleinen Buchten. Die Insel hat nur 33 000 Einwohner, im Osten liegt ihre Hauptstadt San Sebastián, welche auf eine lange Geschichte zurückblickt. Kolumbus verbrachte hier einige Zeit, bevor er in die neue Welt aufbrach. Im Hafen schaukeln kleine Yachten und bunte Boote, hier  laufen die Fähren aus Teneriffa ein und hin und wieder legt auch ein Kreuzfahrtschiff an. Der Süden der Insel gilt als besonders sonnenverwöhnt und bietet ganzjährig ein angenehm mildes Klima. Hier liegt Playa de Santiago, ein kleiner, ruhiger Ort mit traditionellen, kanarischen Häusern, netten Restaurants und kleinen Geschäften. Valle Gran Rey, das legendäre Tal des großen Königs, im Westen der Insel gelegen, begeistert seit vielen Jahren seine Besucher. Mit seinen Terrassenfeldern, Bananen, Palmen, und herrlichen Gärten zaubert der Ort ein ganz besonderes Flair und ist ein idealer Ort für einen Traumurlaub auf der grünen Insel. Zudem verfügt das Valle Gran Rey über einige der besten Strände der Insel. La Gomera präsentiert eine riesige Auswahl an Wandermöglichkeiten. Im Norden wachsen Lorbeerwälder und immergrüne Farne, im trockenen Süden findet man vorwiegend Sträucher, Wacholder und die Kanarenpalme und an der Küste gedeihen Strandflieder, Agaven und Feigenkakteen. Im Zentrum La Gomeras liegt das Bergmassiv des Nationalparks Garajonay. Dieser gehört seit 1986 zum UNESCO Weltnaturerbe und zählt zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Auf 4 000 ha hat sich hier der weltweit größte Lorbeerurwald erhalten, ein immergrüner Nebelwald mit Farnen, bemoosten Bäumen und einigen Wasserfällen. Lange Flechten und Moos hängen an den alten Lorbeerbäumen und bilden eine wilde Kulisse. La Gomera hat eine Besonderheit  hervorgebracht, die einmalig auf der Welt ist. Um sich über die tiefen Täler hinweg verständigen zu können, entwickelten die Ureinwohner eine Pfeifsprache, die weit zu hören ist: El Silbo. Wichtige Nachrichten konnten so innerhalb von Stunden über die ganze Insel verbreiten werden. El Silbo wurde von der UNESCO zum schützenswerten Kulturgut erklärt und ist an den Schulen mittlerweile Pflichtfach. Eines ist sicher: Wer es angenehm warm mag, der ist auf La Gomera genau richtig. Das ganze Jahr herrscht eine frühlingshafte Atmosphäre, was gerade für ausgiebige Wandertouren auf der Insel ideal ist.      


Fazit

Die Vielfalt der Landschaften und der Natur in La Gomera ermöglicht es, eine breite Palette an Aktivitäten in freier Natur zu genießen und einen traumhaften Urlaub zu verbringen. Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise und erkunden Sie die beeindruckende Natur der Insel auf eigene Faust oder bei geführten Wanderausflügen, ich berate Sie sehr gerne!


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